Donnerstag, 8. September 2011

Tag 6 - Der Abschied

Als sich früh morgens der Wecker seinen schrill, lauten Klang von sich gab, war uns allen klar, dass dies der letzte Tag seien würde. Der letzte Tag dieser Reise die uns Kraft, Ausdauer und Geduld gekostet hatte und aber uns auch mit Freude, Spannung und Spaß erfüllte. Jede einzelne Schwierigkeit, jedes Problem, jede Strapaze noch tief in den Knochen spürend verließen wir unsere Herberge, die für die letzten 6 Tage unser Heim gewesen war. In Eile alles gepackt, unser Hab und Gut auf den Schultern oder unter dem Armen machten wir uns an den Abstieg. Ich, da ich mir gestern die Arbeit des hochschleppend angetan habe, auf meinem Snowboard. Und während ich auf meinem Brett diesen kurzen Weg nach unten glitt, wurde mir erst klar, was heute für ein schöner, sonniger Tag war und ich das snowboarden wirklich sehr vermissen werde. Unten abgekommen, das Gepäck zum Auto gebracht und verstaut, machten wir uns zur Schihütte auf zu unseren letzten Stunden auf diesen Pisten.  Zuerst wurde aber erst mal das zu kleine Board umgetauscht und bekommen hab ich ein super neues Board in der richtigen Größe. Mit diesem und meinen Kumpels verbrachte ich dann noch einen schönen Tag im Schnee. Und deshalb tat es auch verdammt weh als der Tag sich dem Ende neigte, wir unserer Sachen abgaben und uns auf den Weg zum Auto machten. Zum einen weil wir wussten, dass das nun das Ende dieser Reise war und wir einen letzten Blick auf den Berg warfen, auf welchen wir noch kurz zuvor mit großen Spaß gesnowboardet hatten…und zum anderen weil ich meine Schuhe schon im Auto hatte und deshalb in Socken durch den Schnee zum Auto laufen musste. Ja im vorausdenken bin ich nicht so der Stärkste…aber ich hatte zum Glück schon trockene Sachen vorbereitet also alles halb so wild, bis auf das ich meine Füße so zehn Minuten nicht gespürt habe. Und dann ging es wieder an die drei Stündige Autofahrt, welche allerdings definitiv nicht so langweilig war wie die hinfahrt (: Und damit Endet die Reise nun und man kann sagen es hat wirklich Spaß gemacht. Ich kann es kaum erwarten nächstes Wochenende mit der Jugendgruppe wieder in den Schnee zu fahren :D Bis dahin lässt sich nur sagen, dass diese Reise zu den schönsten Erinnerungen bis jetzt in Neuseeland gehört und ich hier viele neue Freunde auf diesem kleinen Abenteuer gefunden habe.
Und mit dem letzten Blick auf den Berg verabschiede ich mich hiermit fürs erste. Ich hoffe euch haben meine „kleinen“ Tagebucheinträge gefallen und ihr konntet etwas Zeit damit totschlagen. Der nächste Eintrag kommt nach dem Schneetrip mit der Jugendgruppe. Bis dahin macht’s gut und geht bitte nicht mit Socken durch den Schnee!  Aber außer mir macht das wahrscheinlich auch keiner ;)
Letzter Blick zurück

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen